Die Begattung der Königin über eine instrumentelle Besamung bietet eine absolute Paarungskontrolle und die einzige wirkliche Garantie, dass die genetischen Eigenschaften einer Bienenrasse auch vollends erhalten bleiben. Der hohe technische Aufwand und die penible Einhaltung von optimalen hygienischen Arbeitsbedingungen zur Vermeidung von Infektionen bei der Besamung lassen die Besamung unter dem Mikroskop nur für eine ausgesuchte Menge an Bienenköniginnen zu und sind keine Standardprozedur für die Begattung aller Königinnen eines Imkereibetriebes. Zumeist werden aus diesen Königinnen im Folgejahr Nachzuchtköniginnen geschaffen, welcher als Stand- oder Belegstellenbegattete Weiseln in die Wirtschaftsvölker eingeweiselt werden.